In meiner kinder- und jugendlichenpsychotherapeutischen Praxis mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie behandle ich Kinder und Jugendliche im Alter von 0 bis 21 Jahren.
Das Behandlungsspektrum umfasst unter anderem folgende Störungsbilder:„Unter fünf gesunden Babys und Kleinkindern findet sich mindestens eines, das seine Eltern durch unstillbares Schreien, Schlafstörungen, Nahrungsverweigerung, chronische Unzufriedenheit und Misslaunigkeit, motorische Umtriebigkeit und Spiellust, permanentes Fordern von Aufmerksamkeit und Beschäftigung, ängstliches Klammern und wütendes Trotzen in Atem hält und erhebliche Anforderungen an die Erziehungs- und Beziehungskompetenzen seiner Eltern stellt.“ (Papoušek, Schieche & Wurmser, 2003).
Dieses Spektrum an Störungen im Alter von 0–3 Jahren wird als „frühkindliche Regulationsstörungen“ bezeichnet. Viele betroffene Eltern fühlen sich noch immer hilflos und mit ihren Problemen allein gelassen. Speziell für diese frühen Störungen wurde ein kommunikationszentriertes Behandlungskonzept entwickelt, mit dem diese Kinder und ihre Eltern wirksam behandelt werden können. Auch wenn die Mutter an einer postnatalen Depression leidet, hat sich diese Methode für die Behandlung der Mutter-Kind-Beziehung bewährt. Im Mittelpunkt der Diagnostik und Psychotherapie stehen bei dieser Arbeit die Kommunikation und Beziehungen in den alltäglichen Interaktionen zwischen Eltern und Kind. Die Dauer der Behandlung liegt je nach Schwere und Chronifizierung der Symptomatik zwischen 5 und 25 Behandlungssitzungen.
GruppentherapieIn der Gruppentherapie lernen Kinder und Jugendliche mit und von anderen und machen sich gemeinsam auf den Weg. In meiner Praxis biete ich folgende Gruppentherapien an:
Die Gruppentherapie kann als für sich stehende Therapieform bei der Krankenkasse beantragt werden. Nach Bewilligung übernimmt die Krankenkasse die Kosten.
Es findet je nach Art der Gruppe mindestens ein Treffen mit der Elterngruppe statt.
Gruppen können auch als „Intensivtraining“ an aufeinanderfolgenden Tagen in den Ferien stattfinden.
Präventionsprogramm: „Kinder kranker Eltern“
Die AOK Bayern, die BMW BKK und die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse nehmen am Beratungsprogramm „Kinder kranker Eltern“ zur Prävention von psychischen Störungen bei Kindern, deren Eltern an einer psychischen Erkrankung leiden, teil. Es können im Rahmen einer präventiven Maßnahme für Familien insgesamt 8 Termine wahrgenommen werden. Es handelt sich um ein flexibles Behandlungsangebot mit den Erziehungsberechtigten, anderen engen Bezugspersonen sowie den Kindern und/oder Beratungsgespräche mit den Kindern und Erziehungsberechtigten gemeinsam à 60 Minuten. Die Abrechnung erfolgt über die Versichertenkarte des erkrankten Elternteils.